Lösungen/Wasserbasierte Löschsysteme

Sprinkler­löschanlagen

Einsatzgebiete
  • Holzverarbeitende Betriebe
  • Industrieanlagen
  • Logistikzentren
  • Fertigungshallen
  • Lagerflächen
  • Tiefgaragen
  • Einkaufszentren
  • Messehallen
  • Hotels
  • Krankenhäuser und Pflegeheime
  • Hochhäuser
  • Bürogebäude
  • Flughäfen

     

Die ersten Sprinklersysteme entstanden Mitte des 19. Jahrhunderts in der amerikanischen Textilindustrie, um Brände durch leicht entzündliche Baumwolle zu verhindern. Ein offenes Rohrnetz, das im Brandfall manuell mit Wasser gefüllt wurde, bot erstmals wirksamen Schutz.
Im Laufe der Zeit wurden Sprinklersysteme weiterentwickelt und in vielen Bereichen eingesetzt. Der Begriff „Sprinkler“ bezeichnet bis heute die Einheit aus Düse, Verschluss und wärmeempfindlichem Auslöseelement.
ACCURO beschäftigt sich seit der Gründung intensiv mit Sprinklertechnologie, hat zahlreiche Anlagen geplant und errichtet und kombiniert dabei Know-how, Engagement und Flexibilität. Das Unternehmen plant und baut heute Systeme nach allen gängigen Normen wie VdS, TRVB, FM und NFPA.
 

Sprüh­wasser­löschanlagen

Einsatzgebiete
  • Raffinerien und Tankläger
  • Holzverarbeitende Industrie
  • Walzgerüste
  • Kraftwerksanlagen
  • Schaumstofflager
  • Flugzeughangars
  • Transformatoren
  • Generatoren
  • Feuerungsanlagen
  • Kabelschächte und Kabelkanäle
  • Müllbunker
  • Feuerwerkskörper- und Munitionsfabriken
  • Bühnen
     

Sprühwasserlöschanlagen sind die richtige Wahl, wenn in Objekten oder Räumen eine schnelle Brandausbreitung zu erwarten ist. Im Unterschied zu Sprinkleranlagen, die nur direkt über dem Brandherd auslösen, verteilen Sprüh- bzw. Sprühflutanlagen das Löschwasser flächendeckend. So können auch größere technische Objekte gezielt gekühlt und zuverlässig vor Schäden geschützt werden.
Ein weiterer Vorteil: Neben der Löschwirkung tragen Sprühwasserlöschanlagen im Brandfall auch zur Rauchgasreinigung bei. Das verbessert die Sichtverhältnisse, reduziert die Gefährdung durch Rauch und erhöht somit den Personenschutz erheblich.
Technisch basieren Sprühwasserlöschanlagen auf dem Prinzip der Sprinkleranlage. Sie bestehen aus fest verlegten Rohrleitungen, Düsen, Ventilstationen, Auslöseeinrichtungen und einer zuverlässigen Wasserversorgung. Der entscheidende Unterschied besteht jedoch darin, dass die Löschdüsen bei Sprühwasserlöschanlagen nicht verschlossen, sondern ständig geöffnet sind. Sobald die Anlage ausgelöst wird, strömt sofort Wasser aus allen Düsen gleichzeitig und bedeckt den gesamten Schutzbereich mit einem dichten Wasserschleier. Dadurch wird die betroffene Fläche in kürzester Zeit vollständig benetzt und effektiv gekühlt.
Im Brandfall können einzelne Anlagengruppen automatisch – elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch – angesteuert oder manuell ausgelöst werden.

Hochdruck­wassernebel Löschanlagen

Einsatzgebiete
  • Hotels und Krankenhäuser
  • Archive und denkmalgeschützte Gebäude
  • Lackierstraßen
  • Gasturbinen und Generatoren in Kraftwerken
  • Prüfstände für Motoren
  • Hochhäuser und Bürogebäude
  • U-Bahn-Stationen
  • Datenzentren und Laboratorien
  • Bibliotheken
  • Produktionsmaschinen
  • Maschinenschutzanlagen
  • Kabelkanäle
  • Ergänzung zum baulichen Brandschutz
  • Öl- und Gasanwendungen
  • Marine und Offshore
  • Kraftwerke
  • Transformatoren und Generatoren
     

Hochdruckwassernebel-Systeme zählen zu den modernsten Technologien im vorbeugenden Brandschutz. Im Gegensatz zu herkömmlichen Sprinkleranlagen arbeiten sie mit ultrafeinen Wassertropfen, die einen Durchmesser von nur rund 50 Mikrometern aufweisen. Unter einem Druck von 35 bis 140 bar wird das Wasser über Edelstahlleitungen zu speziell entwickelten Düsen geleitet, wo es sich gleichmäßig im Schutzbereich verteilt und einen feinen, schwebenden Nebel bildet.
Dieser Wassernebel bewirkt eine rasche Abkühlung sowohl des Brandherds als auch der Rauchgase. Gleichzeitig bindet er effektiv Rauchpartikel, verbessert dadurch die Sichtverhältnisse und reduziert die Konzentration gefährlicher Stoffe in der Luft. Durch die schnelle Senkung der Temperatur können Feuerwehr und Einsatzkräfte den Brandraum deutlich früher und sicherer betreten, was einen entscheidenden Vorteil im Ernstfall darstellt.
Der erforderliche Betriebsdruck wird entweder durch leistungsstarke Hochdruckpumpen oder alternativ durch Druckgasflaschen erzeugt. Dank der optimalen Tropfengröße dringt der Wassernebel tief in den Brandherd ein, verhindert die weitere Ausbreitung des Feuers und sorgt in kürzester Zeit für eine spürbare Absenkung der Umgebungstemperatur.

 

Niederdruck­wassernebel Löschanlage

Einsatzgebiete
  • Schulen, Universitäten und Bildungsstätten
  • Amts- und Regierungsgebäude
  • Büro- und Verwaltungsgebäude
  • Banken und Konferenzräume
  • EDV-Räume und Datencenter
  • Krankenhäuser, Senioren- und Pflegeheime
  • Straf- und Erziehungsanstalten
  • Hotels und Restaurants
  • Wohnheime und Apartmenthäuser
  • Kirchen
  • Datenverarbeitungsräume
  • Parkhäuser und Tiefgaragen
  • Bahnhöfe
     

Niederdruckwassernebel-Systeme stellen eine innovative Weiterentwicklung der klassischen Sprinklertechnologie dar. Sie reduzieren den Löschwassereinsatz um bis zu 85 % im Vergleich zu herkömmlichen Sprinkleranlagen – und das bei einem maximalen Betriebsdruck von lediglich 16 bar.
Dank ihrer speziell entwickelten Düsen wird das Löschwasser besonders effizient und gezielt eingesetzt. So lassen sich Löschwasserschäden an empfindlichen und hochwertigen Gütern deutlich verringern. Niederdruckwassernebel-Systeme sind außerdem eine hervorragende Lösung für Gebäude mit begrenzter Wasserversorgung, bei Platzmangel für Rohrleitungen oder bei der Nachrüstung in Alt- und Bestandsbauten.